Wenn heutzutage Kredite angeboten werden, dann sind die ersten Zinsangaben bei Nominalzins und Effektivzins oft bestechend bis verlockend niedrig. Vielfach wird dann im Kleingedruckten darauf hingewiesen, dass sich der Zinssatz anhand der Bonität noch mehr oder weniger deutlich erhöhen kann. Schon allein aus diesem Grunde empfiehlt es sich, vor einer solchen Entscheidung einen Finanzierungsrechner zur Hand zu nehmen, damit die Finanzierungsberechnung möglichst genau und zutreffend ausfallen kann.
Um einen Kreditvergleich zwischen mehreren Kreditinstituten zu erhalten, sollte ein firmenunabhängiges, freies Onlineportal gewählt werden. Hier werden für den Finanzierungsrechner oft ein Dutzend Kreditinstitute und mehr herangezogen, miteinander und untereinander verglichen. Auf einen Blick ist dann ersichtlich, wie hoch der tatsächliche Effektivzins sein wird, und mit welcher Monatsrate bei welcher Laufzeit gerechnet werden muss.
Und jetzt müssen diejenigen Anbieter separiert werden, bei denen die Höhe des Effektivzinses von der Bonität des Antragstellers abhängt. Das heißt, die infrage kommenden Anbieter müssen einzeln angeklickt werden, um dort nähere Einzelheiten abzufragen und gegebenenfalls auch berechnen zu lassen. Das kann hier und da auch schon einmal mit einer Pro-Forma-Antragstellung verbunden sein. Auf den ersten Blick schwanken die Effektivzinssätze oft um mehrere Prozentpunkte, so dass der Interessent geneigt ist, sich sofort für den optisch günstigsten Anbieter zu entscheiden. Das muss aber nicht so bleiben und zeigt sich spätestens dann, wenn die Antragsdetails im Einzelnen aufgerufen werden.
Auf das Angebot eines Finanzierungsrechner sollte in der heutigen Zeit nicht verzichtet werden, zumal er im Internet in den meisten Fällen kostenfrei angeboten wird.
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